In wenigen Tagen wird der mit Spannung erwartete Prototyp des Defender Rally vorgestellt, und die Rallye-Enthusiasten können es kaum erwarten. Mit seinem gewagten Design und seinem legendären Erbe bereitet sich dieser 4×4 darauf vor, die ultimative Herausforderung in der Wüste anzunehmen. Und diesmal geht es nicht nur darum, im Staub zu glänzen, sondern auch den abenteuerlichen Geist des Dakar wiederzubeleben.
Ein Abenteuer, das in der Geschichte verwurzelt ist
Der Dakar, dieser Name hallt wie ein Schlachtruf für Adrenalinjunkies. Wer erinnert sich nicht daran, wie Stéphane Peterhansel 1995 einen Hammer von der Organisation lieh, verloren zwischen seinen Reparaturen und einer 15-minütigen Strafe? Eine Anekdote, die heute ein Lächeln hervorruft, aber auch an die Strenge dieses mythischen Rennens erinnert. Thierry Sabine, der Gründer, hatte recht, als er sagte, dass es “die Herausforderung für die, die aufbrechen, der Traum für die, die bleiben”. In diesem unbezähmbaren Geist hat Land Rover beschlossen, die Kategorie Stock mit dem neuen Defender Rally D7X-R zu revitalisieren.
Im Morgengrauen des Jahres 2026 erhebt sich dieses Modell mit seiner massiven und charismatischen Statur, ein wenig wie ein Held der 80er Jahre, der aus einem Kultfilm tritt. Es ist nicht einfach ein Auto; es ist eine Aussage. Tatsächlich ist dieses Fahrzeug mit Stéphane Peterhansel an Bord bereit, die Geschichte der Rallye neu zu schreiben.
Die Philosophie hinter dem Defender Rally
Der Dakar war schon immer mehr als nur ein Wettkampf; es ist ein menschliches Abenteuer, bei dem jeder Teilnehmer gegen die wilde Natur der Wüste kämpfen muss. Die Kategorie Stock zielt darauf ab, diesen Geist von Authentizität und Abenteuer zurückzubringen. Hier gibt es keinen Schnickschnack, nur Fahrzeuge, die der Serie nahe sind, aber ausreichend modifiziert, um sich den Herausforderungen der Dünen und der felsigen Terrain zu stellen. Der Defender D7X-R verkörpert diese Philosophie mit Bravour.

Land Rover Defender Rally, die Tests in Marokko
Ein Prototyp mit beeindruckenden Eigenschaften
Die Basis des Prototyps ist nichts anderes als der Defender Octa, angetrieben von einem 4,4-Liter-V8-Biturbomotor mit 636 PS und einem erstaunlichen Drehmoment von 800 Nm. Er ist mit einem Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt und verfügt über einen Allradantrieb mit einem hinteren Sperrdifferenzial. Multilink-Aufhängungen hinten und Doppelquerlenker vorne verfeinern sein Fahrverhalten, während die 6D-Dynamics-Dämpfer eine aktive Kontrolle von Nick- und Rollbewegungen gewährleisten.
Doch was wirklich fasziniert an diesem Defender, ist seine Fähigkeit, sich an extreme Bedingungen anzupassen. Die aktiven Aufhängungen ermöglichen mehr Flexibilität, obwohl für die echten Bedingungen des Dakar starre Dämpfer erforderlich sind, um auf chaotischen Terrain “zu gleiten”. Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einem Surfbrett und gleiten über Wellen von Unebenheiten, während Sie das Gleichgewicht halten.








Die wichtigsten Änderungen am Defender D7X-R
- – **Antrieb**: optimierte Übersetzungen mit Beibehaltung des Allradantriebs dank mechanischer Differenziale vorne und hinten.
- – **Aufhängungen**: variable Höhe je nach Etappe, während die regulatorischen Anforderungen an den maximalen Federweg eingehalten werden.
- – **Motor**: keine wesentlichen Änderungen, um die Geschwindigkeitsgrenze zwischen 170 und 175 km/h, die von der Kategorie Stock auferlegt wird, einzuhalten.
- – **Tank**: ein beeindruckender FIA-zugelassener Tank mit 550 Litern, um die notwendige Reichweite zu gewährleisten und gleichzeitig ein optimales Gleichgewicht des Fahrzeugs zu erhalten.

Land Rover Defender Rally, die Tests in Marokko
Der Dakar 2026: ein aufregender Kurs
Der Dakar 2026 beginnt am 3. Januar und endet am 17. Wie ein guter alter Actionfilm verspricht er Spannung und Wendungen. Es wird die siebte aufeinanderfolgende Ausgabe in Saudi-Arabien sein, mit einer Rundstrecke von fast 8.000 Kilometern, die von Yanbu an der Roten Küste startet und zurückkehrt.
Und um das Ganze noch spannender zu machen, haben die Organisatoren die angsteinflößende 48-Stunden-Etappe, die die vorherigen Ausgaben geprägt hat, abgeschafft. Stattdessen werden zwei Marathonetappen eingeführt: die erste findet am Mittwoch, den 7. Januar in AlUla mit 451 zeitgestoppten Kilometern für die Autos statt, gefolgt am Donnerstag von einer zweiten Etappe nach Ha’il mit 372 km Sonderprüfung.
Die wahre Herausforderung erwartet die Teilnehmer nach ihrem Ruhetag in Riyad am 10. Januar. Am darauffolgenden Sonntag müssen sie sich einer Sonderprüfung von 462 km (Etappe 7) stellen, während der Montag mit der längsten Etappe des Rennens mit 481 zeitgestoppten Kilometern gekennzeichnet sein wird. Insgesamt werden die Autos 7.994 km (davon 4.981 zeitgestoppt) zurücklegen; bereiten Sie sich darauf vor, dieses beeindruckende Marathon zu verfolgen!













