Im Paddock von Bahrain hat Lance Stroll mit einer Mischung aus Distanz und Klarheit gesprochen. Während die Wintertests in vollem Gange sind, äußert der kanadische Fahrer von Aston Martin seine Bedenken und Hoffnungen für die kommende Saison. Zwischen einem Auto, das sich noch im Einfahrprozess befindet, und durchwachsenen Leistungen bleibt Stroll dennoch positiv, zumindest was das Wetter betrifft.
Schwieriger Start
Lance Stroll ist nicht der Typ, der sich über Themen auslässt, die ihn nicht interessieren, aber an diesem Donnerstag in Bahrain nahm er sich die Zeit, um Fragen der Medien zu beantworten und damit einen Teil des Drucks, der auf seinen Schultern lastet, offenzulegen. Mit nur fünf Runden in Barcelona und 36 am ersten Tag in Sakhir ist es schwierig, sich unter solchen Bedingungen angemessen auf die Saison vorzubereiten. Die Situation scheint umso heikler, wenn man die ermutigenden Leistungen seines Teamkollegen Fernando Alonso in Betracht zieht.
Stroll gab zu: „Ich lerne noch, das Auto und den Motor kennenzulernen, aber wir haben viel Arbeit vor uns, um unseren Rückstand aufzuholen.“ Mit fast 400 Runden weniger als seine Konkurrenten steht die Aufgabe vor ihm an: „Wir müssen einfach weiter durchhalten.“
Ein klarer Blick auf die Schwierigkeiten

Es ist unbestreitbar, dass der AMR26 vor Herausforderungen steht, aber wie viel Verantwortung trägt der Honda-Motor? Stroll ist kategorisch: „Es ist eine Kombination aus mehreren Faktoren.“ Er spricht über das Gleichgewicht und die Haftung des Autos und erkennt die Bedeutung der Antriebseinheit an: „Ja, die Schwierigkeiten in Bezug auf das Gleichgewicht kommen teilweise vom Motor.“
Wenn das Thema Rückschaltungen und starkes Bremsen angesprochen wird, spart Stroll nicht mit Worten: „Es ist im Moment nicht großartig.“ Dennoch versucht er in dieser komplexen Situation, einen gewissen Humor zu bewahren: „Es ist schön, das Wetter ist gut.“ Eine Prise Ironie, die die Absurdität seiner aktuellen Situation unterstreicht.
Auf einer positiveren Note fügt er hinzu: „Die Lackierung ist schön.“ Eine ehrliche Aussage, die andeutet, dass er selbst in der Turbulenz die kleinen Dinge zu schätzen weiß.
Aston Martin: Auf der Suche nach Leistung

In einem Kontext, in dem Fernando Alonso einen guten Testtag hatte, stellt sich die Frage: Können diese Testtage Aston Martin helfen, seinen Rückstand zu verringern? Stroll scheint skeptisch und gibt zu: „Im Moment scheinen wir vier Sekunden hinter dem besten Team zu sein.“
Er betont auch, dass dieser Abstand aufgrund der Kraftstoffstrategien der anderen Teams irreführend sein könnte: „Es ist unmöglich zu wissen, wie viel Kraftstoff die anderen verwenden.“ Dennoch ist klar, dass es nicht ausreicht, einfach die Probleme zu lösen: „Wir müssen sowohl das Auto als auch den Motor verbessern und Leistung finden.“
Stroll ist realistisch: „Wenn Sie hinter der Konkurrenz sind, müssen Sie darüber nachdenken, wie Sie das Beste aus dem herausholen, was Sie haben.“ In diesem wettbewerbsintensiven Umfeld bleibt niemand untätig, und jedes Team versucht, seine Leistung zu maximieren.
Der Weg nach vorne
Während Aston Martin sich auf die Saison 2026 vorbereitet, bleibt Stroll zuversichtlich in Bezug auf die Fähigkeiten seines Teams: „Wir haben alle notwendigen Werkzeuge, um Rennen und Meisterschaften zu gewinnen.“ Auch wenn das derzeit nicht der Fall ist, betont er die Notwendigkeit einer gründlichen Überlegung, um den Trend umzukehren.
Am Ende müssen Stroll und sein Team unermüdlich arbeiten, um diesen Rückstand aufzuholen. Jeder Tag zählt in dieser Suche nach Leistung, und sie haben bis Australien Zeit, um zu beweisen, dass ihre Saison eine positive Wendung nehmen kann.


