Die Magie des Dakar hat Dacia mit voller Wucht getroffen, die ihren ersten Titel in diesem mythischen Rallye dank Nasser Al-Attiyah und seinem Beifahrer Fabian Lurquin erringt. Nach einer Etappe voller Wendungen setzt sich das qatarisch-belgische Duo durch und schreibt mit Bravour Geschichte für die Marke.

Eine entscheidende Etappe unter Hochspannung

Nach dem Theaterstück, das früher am Tag bei den Motorrädern stattfand, waren die Autofahrer – Nasser Al-Attiyah an der Spitze – gewarnt: Die Etappe des Tages war zwar kurz (105 km gestoppt), aber es war immer noch möglich, dabei den Dakar 2026 zu verlieren. Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten im Rennen, das Herz schlägt, sich bewusst, dass jede Kurve Sie ins Unbekannte stürzen kann. Der Dacia-Fahrer, mit einem Vorsprung von mehr als einer viertel Stunde auf seinen nächsten Verfolger, schien etwas sicherer als Ricky Brabec auf der Seite der Zweiräder. Dennoch war die Spannung spürbar.

Navigationsfehler, die die Spiele verzerren

Auf der Strecke gab Al-Attiyah schnell seine Position als Eröffner auf. Allerdings hoben sich bei dem zweiten Wegpunkt (43. km) einige Augenbrauen, als er die Zeitmesszone mit mehr als acht Minuten Rückstand auf die beste Zeit überquerte, während er am ersten Zwischenpunkt nur vierzig Sekunden hinter war. Diese verlorene Zeit, die auf einen Navigationsfehler um km 25-30 zurückzuführen war, erlaubte es Nani Roma, ihm in etwa zwanzig Kilometern fast 6’30 abzunehmen. Eine Situation, die das Dacia-Schiff hätte kippen können.

Ein atemberaubendes Finish

Bei den folgenden Wegpunkten stabilisierte Al-Attiyah jedoch den Abstand zu Mattias Ekström auf 8’47 und überquerte die Ziellinie 8’48 hinter dem schwedischen Etappensieger, der gleichzeitig sein Podium sicherte, da er Sébastien Loeb um acht Sekunden übertraf. Dies bedeutete somit den endgültigen Sieg für Al-Attiyah, einen Höhepunkt, den Roma nicht mehr erreichen konnte. Stellen Sie sich die Szene vor: Der Qatari, am Steuer seines Dacia, genießt den Moment, sich bewusst, eine neue Seite in der Geschichte des Rallye-Raid zu schreiben.

Dacia und Lurquin feiern ihren ersten Dakar

Für Al-Attiyah ist es sein sechster Sieg beim Dakar, in einer Ausgabe 2026, in der er die 50 Etappensiege in seiner Karriere erreicht hat und damit Legenden des Rallye-Raid wie Ari Vatanen und Stéphane Peterhansel beitritt. Sein Beifahrer, Fabian Lurquin, der bis zum letzten Jahr Beifahrer von Loeb war, feiert seinerseits seinen ersten Sieg. Ein Sieg, der für ihn emotional ist, da er lange Zeit an der Seite eines anderen großen Namens der Disziplin navigierte.

Dacia: Eine Marke im Aufschwung

Für Dacia, die zum zweiten Mal an der Veranstaltung teilnimmt, ist es ein erster Sieg. Der rumänische Hersteller, eine Tochtergesellschaft der Renault-Gruppe und die mit Prodrive zusammenarbeitet, hat somit die Wette auf seinen Sandrider nach einer Lern-Ausgabe 2025 gewonnen, in der Al-Attiyah Vierter wurde. Man könnte diesen Sieg mit dem eines jungen Boxers vergleichen, der nach einigen Schlägen seinen Gegner im letzten Rund KO schlägt. Dacia beweist damit, dass sie nicht da ist, um nur mitzuspielen.

Vorläufige Gesamtwertung nach Etappe 13 (Autos)

Vorläufige Gesamtwertung nach Etappe 13 (Autos)

Die Ergebnisliste spricht Bände: Nasser Al-Attiyah führt mit einem komfortablen Vorsprung, gefolgt von erfahrenen Fahrern wie Mattias Ekström und Sébastien Loeb. Die Spannung ist spürbar, während sich das Rallye seinem Ende nähert. Wer hätte gedacht, dass diese Ausgabe einen Wendepunkt in der Geschichte von Dacia markieren würde? Das Team hat es verstanden, die Lehren aus den Vorjahren zu nutzen, um ein wettbewerbsfähiges Fahrzeug zu bieten, das mit den Größten konkurrieren kann.

In diesem erbitterten Wettbewerb ist es wichtig, die entscheidende Rolle der technischen Teams und Ingenieure hervorzuheben, die im Hintergrund gearbeitet haben, um den Sandrider in eine furchterregende Maschine zu verwandeln. Jedes Detail zählt beim Dakar: von der Federung bis zu den Motoranpassungen, alles muss perfekt sein, um auf den Sieg zu hoffen.

Dieser erste Triumph beim Dakar ist nicht nur ein Sieg für Dacia, sondern auch ein starkes Signal für den Automobilmarkt. Die Marke zeigt, dass sie Zugänglichkeit und Leistung vereinen kann, eine verlockende Kombination für Autoenthusiasten.

Während die Echos dieses Sieges noch in den Dünen widerhallen, kann man sich nur vorstellen, was die Zukunft für Dacia in der Welt des Rallye-Raid und darüber hinaus bereithält. Eines ist sicher: Die Marke hat nun einen Namen, den sie sich in diesem anspruchsvollen Umfeld machen kann.

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