Ein Einbruch im Herzen der Emotion: Philippe Bianchi, der Vater des berühmten französischen Fahrers, hat kürzlich einen erschütternden Diebstahl erlitten. Neun Karts sind aus seinem Zuhause verschwunden, darunter das letzte, das Jules gehörte, der tragischerweise 2015 verstorben ist. Diese abscheuliche Tat weckt nicht nur Erinnerungen, sie bringt auch einen tiefen und unauslöschlichen Schmerz zurück.
Ein symbolischer Diebstahl
Die Familie Bianchi hat den Verlust von Jules, der 2014 bei einem tragischen Unfall in Suzuka ums Leben kam, immer noch nicht überwunden. Der Diebstahl der Karts, von denen das letzte diesem talentierten Formel 1-Fahrer gehörte, wird als inakzeptable Verletzung empfunden. Philippe Bianchi äußerte seine Empörung und bezeichnete diese Tat als „symbolische, intime und tief schmerzhafte Verletzung“. Für ihn repräsentieren diese Objekte mehr als nur materielle Dinge: Sie tragen die Erinnerung an einen Sohn, einen Fahrer und einen von allen respektierten Mann.
Ein Aufruf zur Verantwortung
Dominique Guillien, Mechaniker und Freund der Familie, hat ebenfalls das Wort ergriffen, um diesen Diebstahl zu verurteilen. Er rief die Täter auf, über die Schwere ihrer Tat nachzudenken. „Ihr habt euch nicht an die falsche Tür gewandt… sondern an das falsche Leben“, erklärte er mit Nachdruck. Weit entfernt von gewöhnlichen materiellen Gütern sind diese Karts mit einer Geschichte und einer Emotion beladen, die sie unbezahlbar machen. Sie sind identifizierbar und nachverfolgbar, was ihre Nutzung auf den Rennstrecken unmöglich macht, ohne das Risiko, entlarvt zu werden.
Eine Erinnerung zu schützen
Guilliens Worte hallen stark nach: „Was ihr genommen habt, ist nicht nur einfaches Material.“ Diese Karts, obwohl sie wenig Handelswert haben, sind Symbole für Leidenschaft und Respekt in der Welt des Kartings. Der Schmerz, der durch diesen Diebstahl verursacht wurde, ist nicht in Euro messbar, sondern in Erinnerungen und Emotionen. „Jules hat einen so starken Eindruck hinterlassen, dass selbst ein 5-jähriges Kind seine Geschichte, seinen Mut und seine Menschlichkeit kennt.“ Diese eindringliche Erinnerung unterstreicht, wie lebendig die Erinnerung an Jules Bianchi im Herzen der Leidenschaftlichen ist.
Das moralische Gewicht eines Diebstahls
Guillien hob auch das moralische Gewicht hervor, das dieser Diebstahl mit sich bringt: „An dem Tag, an dem ihr versucht, sie zu benutzen, werdet ihr sofort erkannt, entlarvt…“ Das geht weit über einen einfachen Diebstahl hinaus; es ist ein Leid, das einer bereits verletzten Familie zugefügt wird. Indem sie diese Objekte stahlen, haben die Diebe nicht nur materielle Güter genommen, sondern eine klaffende Wunde im Herzen der Angehörigen von Jules wieder aufgerissen.
Ein letzter Aufruf zur Vernunft
Abschließend richtete Guillien einen Aufruf zur Vernunft: „Es ist noch Zeit, es zu reparieren.“ Er lädt diejenigen, die die Karts besitzen, ein, sie zurückzugeben, und betont, dass manche Dinge nicht gekauft, nicht verkauft werden… und niemals gestohlen werden sollten. „Legt dieses Material an einem Ort ab, wo es seiner Familie zurückgegeben werden kann. Macht diese Geste. Für sie. Für euch.“ Diese Worte hallen wie ein letzter Schrei des Herzens wider, eine Hoffnung, diese kostbaren Erinnerungen wiederzufinden und zu schützen.


