Die Formula E feierte an diesem Wochenende einen bedeutenden Meilenstein mit ihrem 150. Rennen, eine Zahl, die wie ein Echo des unerschütterlichen Engagements von DS Automobiles in der Meisterschaft klingt. Seit der zweiten Saison engagiert, hat der französische Hersteller bei seinem 139. Auftritt geglänzt und die Zuschauer im Herzen der Rennleidenschaft zum Beben gebracht. In Mexiko, auf dem berühmten Autódromo Hermanos Rodríguez, zog DS Penske erneut die Aufmerksamkeit auf sich, auch wenn es für Taylor Barnard erst sein zweiter Besuch auf dieser 2,608 km langen Strecke war. Doch der junge Brite, ausgestattet mit akribischer Vorbereitung, fühlte sich schnell wohl, unterstützt von seinem erfahrenen Teamkollegen Maximilian Günther.
Freie Trainings: Ein bereits sichtbares Potenzial
In über 2.200 Metern Höhe stellt das mexikanische Rennen eine einzigartige Herausforderung dar. Die Sauerstoffverknappung betrifft nicht nur die Fahrer, sondern hat auch Auswirkungen auf die Kühlung der Batterien, was besondere strategische Anpassungen erfordert. Während der ersten freien Trainingssitzung, bei einer Außentemperatur von 20 °C, haben die Teams zahlreiche Anpassungen vorgenommen. Zwischen Reifenwechseln und Einstellungen der Fahrwerke blieb die Hierarchie noch unklar.

Maximilian Günther, DS Penske DS E-Tense FE25
Die DS E-Tense FE25 zeigten Anzeichen von Potenzial. Obwohl sie in der Mitte der Sitzung unauffällig waren, machten sie in den letzten Minuten einen spektakulären Aufstieg. Barnard und Günther schoben sich auf die zweite und dritte Position, bevor sie leicht hinter Porsche und Nissan ins Ziel kamen. Mit einem Top 5, das innerhalb von weniger als drei Zehnteln lag, war die Spannung für den Rest des Wochenendes spürbar.
Qualifikationen unter Druck
Am Samstagmorgen um 7:30 Uhr kehren die Fahrer auf die Strecke zurück, um die letzten Einstellungen vorzunehmen. Die Temperatur ist kühl, nur 10 °C, während die Sonne beginnt, die mexikanische Megastadt zu erhellen. Günther zeigt sich sofort an der Spitze, während die Teams sich auf unsicheres Wetter vorbereiten, mit einem Regenrisiko von 40 %.
Die Qualifikationen beginnen unter dem Applaus der vollbesetzten Tribünen des Foro Sol. Barnard startet stark in Gruppe A und setzt ein hohes Tempo. Zweiter zur Halbzeit, kehrt er an die Box zurück, um eine letzte Angriffsrunde vorzubereiten, die ihm einen Platz im Viertelfinale sichert. In Gruppe B verfolgt Günther eine ähnliche Strategie, scheitert jedoch nur um einen Zehntel Sekunden und beendet als Fünfter seiner Gruppe.

Maximilian Günther, DS Penske DS E-Tense FE25
Barnard eliminiert dann Nico Müller (Porsche) im Viertelfinale, bevor er im Halbfinale gegen Edoardo Mortara (Mahindra) in einem intensiven Duell triumphiert. Im Finale trifft er auf den Veteranen Sébastien Buemi (Envision). Während er die beste Zeit erzielt, wird seine Runde schließlich wegen einer leichten Überschreitung der Streckenlimits annulliert. Er wird von der zweiten Position aus starten, während Günther sich als Neunter qualifiziert.
Ein vielversprechendes Rennen
Bereits beim Start begeht Sébastien Buemi im ersten Kurvenbereich einen Bremsfehler, was Taylor Barnard die Möglichkeit gibt, die Führung zu übernehmen. Maximilian Günther hat ebenfalls einen hervorragenden Start und gewinnt drei Positionen. Die beiden Fahrer von DS Penske gehen dann vorsichtig vor und navigieren im Top 10, während sie die Aktivierung ihres ersten Attack Mode hinauszögern, um ihre Energie zu schonen.
Leider führt eine Kollision mit anderen Konkurrenten zur Auslösung eines Safety Cars, was die Hierarchie durcheinanderbringt. Trotz allem scheinen die beiden Fahrer immer noch in der Lage zu sein, einen Platz im Top 10 anzustreben. Günther wird jedoch zum Kollateralschaden dieser Kollision und fällt auf den 12. Platz zurück.
Vorne greift Barnard weiterhin an und kämpft um das Podium. Zwei zusätzliche Runden werden von der Rennleitung hinzugefügt, und der Brite muss sich schließlich mit einem soliden vierten Platz begnügen, nachdem er einer der Hauptakteure dieses lebhaften Rennens war.
Das dritte Rennen der Formula E-Weltmeisterschaft findet am 31. Januar in Miami (USA) statt, wo DS Penske hofft, auf diesem vielversprechenden Schwung fortzufahren.


