Die erste Saison von Lewis Hamilton bei Ferrari gestaltet sich als wahrer Leidensweg. Nach Jahren der Dominanz bei Mercedes entdeckt der siebenfache Weltmeister eine Scuderia in der Krise. Während die Erwartungen hoch waren, ist die Realität weit weniger glanzvoll, und ein desillusionierter Vasseur zeigt nach diesem schmerzhaften Ende des Jahres 2025 auf die Einstellung seines Fahrers.
Eine enttäuschende erste Saison
Schwieriger könnte es nicht werden. Wenn man die Saison 2025 von Hamilton bei Ferrari zusammenfassen müsste, könnte man an eine traurige Melodie denken, wie an ein Klavierstück in einem Drama. Schnell wurde klar, dass die Anpassungszeit für Hamilton lang sein würde. Nach mehr als einem Jahrzehnt unter der Ägide von Mercedes erwies sich der Übergang zu Ferrari als chaotisch wie ein missratener Feuerwerksstart. Die Erwartungen waren hoch, aber die Realität holte den siebenfachen Champion schnell ein.
Eine Scuderia im Stillstand
Hamiltons Anfang offenbarte ein Ferrari-Team, das an Fahrt verlor, ähnlich wie ein Sportwagen, der kurz davor ist, in einem Anstieg abzusaufen. Die Scuderia fand nie wirklich ihren Rhythmus und schwankte zwischen strategischen Fehlern und schwachen Leistungen. Die Boliden schienen eher dazu geneigt zu sein, überholt zu werden, als um das Podium zu kämpfen. Die Ergebnisse häuften sich, und die Moral des Teams sank so tief wie ein Thermometer im tiefsten Winter.
Die kritisierte Einstellung
In diesem Kontext begann Frédéric Vasseur, der Teamchef, Kritik an Hamiltons Einstellung zu äußern. In einer Reihe von Interviews betonte er, dass der Fahrer nicht immer engagiert im Wiederaufbauprozess zu sein schien. Man kann sich Vasseur in seinem Büro vorstellen, die Hände im Haar, und sich fragen, wie er die Kurve kriegen soll, während sein Starfahrer nicht den Eindruck erweckt, völlig investiert zu sein. Für einen Fahrer von Hamiltons Kaliber kann diese Situation nur Fragen zu seinem Engagement aufwerfen.
Das Gewicht der Verantwortung
Hamilton war immer ein Anführer auf und neben der Strecke, aber es scheint, dass ihm diese Rolle jetzt schwer auf den Schultern lastet. Er muss mit seinen eigenen Erwartungen und denen eines Teams jonglieren, das hoffte, er sei der Retter. Dieser Druck kann manchmal weniger konstruktives Verhalten hervorrufen. Stellen Sie sich einen Küchenchef vor, der versucht, ein Gourmetessen in einer chaotischen Küche zuzubereiten – das führt nur zu enttäuschenden Ergebnissen.
Eine ungewisse Zukunft
Während die Saison 2025 zu Ende geht, bleibt die Zukunft von Hamilton bei Ferrari ungewiss. Wenn er den Trend wirklich umkehren will, muss er einen Weg finden, diese Enttäuschung in Motivation für die nächste Saison umzuwandeln. Ein erfolgreicher Wiedereinstieg in den Wettbewerb wird entscheidend sein, um das Ruder herumzureißen und seinen Kritikern zu beweisen, dass er noch nicht sein letztes Wort gesprochen hat. In der Zwischenzeit können die Fans nur hoffen, den wahren Hamilton zu sehen, der die Massen über so viele Jahre hinweg begeistert hat.
Während die Konkurrenten ihre Waffen für 2026 schärfen, fragt man sich, ob Hamilton die Herausforderung meistern kann oder ob er wie eine alte, müde Limousine am Straßenrand zurückgelassen wird. Die kommenden Rennen werden entscheidend sein, und Ferrari hofft, dass ihr Champion das Feuer neu entfachen kann, das ihn zur Legende gemacht hat.
Um über die neuesten Nachrichten aus der faszinierenden Welt des Motorsports informiert zu bleiben, verpassen Sie nicht unsere Artikel über Rennen und Fahrer.


