Juan Cruz Yacopini hat mit seinem Triumph bei der Dubai International Baja ein neues Kapitel in der Geschichte des Rallyesports geschrieben und damit den Titel der FIA World Baja Cup gewonnen. An der Seite seines Beifahrers Dani Oliveras zeigte der argentinische Fahrer eine beeindruckende Beherrschung der Dünen und ließ seine Konkurrenten hinter sich in der Spur seines Toyota Hilux IMT Evo. Es ist ein bisschen so, als hätte Indiana Jones das Steuer eines 4×4 übernommen, um durch wüstenartige Landschaften zu fahren – Abenteuer, Adrenalin und ein Hauch von Gefahr!
Der Kampf der Fahrer
In einem Rennen, das so spannend ist wie ein erfolgreicher Actionfilm, wusste Yacopini, wie er sich behaupten konnte. Am Steuer seines von SVR vorbereiteten Toyota Hilux IMT Evo übernahm er nach der ersten Etappe die Führung, profitierte von einer fünfminütigen Strafe, die Seth Quintero auferlegt wurde. Man könnte sagen, er spielte wie eine Katze, die geduldig darauf wartet, dass die Maus näher kommt – mit Präzision und Taktik.

Der Sieg wurde durch Details entschieden: ein Endabstand von 1 Minute und 05,9 Sekunden zu Quintero, nicht schlecht für ein Rennen, in dem jede Sekunde zählt wie im Endspurt der Olympischen Spiele! Yacopini sammelte sein fünftes Maximum an Punkten in sechs Teilnahmen und sicherte sich damit den Titel des Fahrers. Sein Beifahrer, Oliveras, wurde ebenfalls zum Champion gekrönt, was einen Doppelsieg für das Duo bedeutete.
Ein Rennen voller Wendungen
„Es war ein wirklich schwieriges Rennen für uns“, sagte Yacopini. „Wir haben unsere Konzentration gehalten. Am ersten Tag haben wir so viel wie möglich gepusht, aber wir hatten ein Auto vor uns. Als Quintero seine Strafe erhielt, mussten wir am nächsten Tag die Strecke eröffnen, was ohne Spuren im Sand nicht einfach ist.“
Einmal mehr spielt die Navigation eine Schlüsselrolle – es ist wie der Versuch, sich in einem dichten Wald ohne GPS zurechtzufinden. Aber Yacopini und Oliveras meisterten die Situation brillant und sorgten dafür, dass ihre Gegner nicht aufschließen konnten.
Das Toyota-Duell und die Überraschungen der Wüste
Quintero und sein Teamkollege Toby Price waren diesmal nicht für die FIA Baja Cup angemeldet, nutzten jedoch die Veranstaltung, um ihre Maschinen vor dem großen Termin der Dakar Rally im Januar zu testen. Wie ein Trainer, der seine Athleten vor den Meisterschaften vorbereitet, versuchen sie, ihre Leistung unter den extremen Bedingungen der Wüste zu optimieren.
Das tschechische Duo Martin Prokop und Viktor Chytka belegte den vierten Platz im Ford Raptor, während Mitchel van den Brink und Bart van Heun ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung der FIA World Baja Cup mit ihrem Can-Am Maverick R bestätigten. In Bezug auf Konsistenz betonte van den Brink: „Es war eine sehr angenehme und konsistente Saison für uns.“ Ein bisschen wie ein gut beherrschtes Rezept, bei dem jede Zutat perfekt dosiert ist.

Dania Akeel und Sébastien Delaunay glänzten ebenfalls, indem sie mit ihrem Overdrive Racing Toyota den sechsten Platz belegten und sich somit den Titel des Fahrers der FIA Middle East Baja Cup sicherten. Der Wettbewerb war hart und der Druck spürbar, aber diese Fahrer schafften es, sich mit Bravour zu behaupten.
Die Atmosphäre und die Organisation
Die Dubai International Baja versammelte 40 Autos am Start, darunter 11 in der höchsten Kategorie. Die Atmosphäre war elektrisierend, wie ein Rockkonzert, bei dem jeder Teilnehmer hofft, auf die Bühne zu kommen und im Rampenlicht zu glänzen. Unter dem Patronat von H.H. Sheikh Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al-Maktoum trug die Unterstützung der lokalen Behörden dazu bei, dieses Event zu einem echten Spektakel zu machen.
Die Organisatoren sorgten dafür, dass jedes Detail sorgfältig orchestriert wurde. Die anwesenden Würdenträger verliehen diesem Wettbewerb, der Motorsportbegeisterte aus der ganzen Welt anzieht, einen Hauch von Prestige.

Nach zwei Renntagen setzte sich Yacopini mit einer beeindruckenden Zeit von 6 Stunden 04 Minuten und 32,5 Sekunden durch. Eine Leistung, die ihm nicht nur den begehrten Titel, sondern auch den Respekt aller seiner Konkurrenten einbrachte.
Die Endergebnisse
Hier sind die Endergebnisse, die die außergewöhnliche Leistung der Fahrer belegen:
- 1. Juan Cruz Yacopini (ARG)/Dani Oliveras (ESP) – Toyota Hilux IMT Evo – 6h 04min 32.5sec
- 2. Seth Quintero (USA)/Andrew Short (USA) – Toyota GR Hilux – 6h 05min 38.4sec
- 3. Toby Price (AUS)/Armand Monleón (ESP) – Toyota Hilux Evo – 6h 07min 32.6sec
- 4. Martin Prokop (CZE)/Viktor Chytka (CZE) – Ford Raptor – 6h 14min 46.0sec
- 5. Mitchel van den Brink (NED)/Bart van Heun (NED) – Can-Am Maverick R – 6h 29min 59.2sec
- 6. Dania Akeel (SAU)/Sébastien Delaunay (FRA) – Toyota Hilux Evo – 6h 31min 24.2sec
Offizielle Quellen:
- FIA World Bajas Cup
- FIA Middle-East Cup for Cross-Country Bajas

