Wenn der Wahnsinn von Las Vegas auf die gnadenlose Welt der Formel 1 trifft, braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Adrenalin auf dem Höhepunkt ist. George Russell, der Mercedes-Fahrer, übernahm die Führung in der letzten Testsession des Großen Preises von Las Vegas 2025 und ließ den amtierenden Champion Max Verstappen hinter sich. Währenddessen hatten die McLaren-Fahrer Lando Norris und Oscar Piastri unerwartete Rückschläge erlebt und sahen mehr wie verlorene Touristen aus als wie Geschwindigkeitsgladiatoren.
Launisches Wetter
Mit einer feuchten Strecke, die vom Rennleiter bereits vor Beginn der Session gemeldet wurde, zogen die ersten Fahrer Intermediates auf. Oscar Piastri von McLaren war der Erste, der auf die Strecke ging und die Uhr bei 1:47.162 stoppte. Man hätte fast denken können, er spiele Verstecken mit seinen Konkurrenten, aber schnell folgten Lewis Hamilton von Ferrari und Esteban Ocon von Haas seinem Windschatten, wie Haie um einen Schwarm Fische. Hamilton legte dann eine meisterhafte Runde in 1:45.758 hin und übernahm die Führung, kurz bevor Verstappen als Störenfried auftauchte.
Der Kampf der Titanen
Als die Strecke zu trocknen begann und die Bedingungen günstiger wurden, bestätigte Hamilton seine Dominanz mit einer Runde in 1:43.137. Doch das war nicht das Ende, denn Lando Norris, wie ein Sprinter am Start eines Olympiarennens, schaffte es, Hamilton mit einem Wimpernschlag zu überholen und eine Zeit von 1:43.078 aufzustellen. Ein atemberaubendes Duell, das in einem Actionfilm hätte stattfinden können!

Im Laufe der Session wurde der Wettbewerb immer härter. Hamilton war nicht bereit, den Thron leichtfertig aufzugeben. Er übernahm die Führung mit 1:42.809 und distanzierte Norris um 0,269 Sekunden. Die Spannung war im Paddock spürbar: Die Ingenieure beobachteten ihre Bildschirme wie Fußballfans, die auf den entscheidenden Freistoß warteten. Während Kimi Antonelli, ein junges Talent von Mercedes, mit einer Runde in 1:42.991 ins Spiel kam, versuchte Norris, zu früh mit Slicks loszulegen und landete wie ein Anfänger im Kies.
Chaos und Exzellenz
Hamilton schien bereit, seine Erfahrung sprechen zu lassen, verursachte aber fast einen Vorfall, als er in den letzten Kurven knapp an einem Racing Bull vorbeischrammte. Diese Mischung aus Agilität und Adrenalin erinnerte an ein Rockkonzert, bei dem jede Note perfekt platziert sein muss, um die Kakophonie zu vermeiden. Am Ende war es Yuki Tsunoda, der es schaffte, sich aus der Dunkelheit ins Rampenlicht zu katapultieren mit einer Runde in 1:42.499. Leider war dieser erste Platz nur von kurzer Dauer.
Charles Leclerc antwortete schnell mit einer beeindruckenden Zeit von 1:41.867 und verbannt Tsunoda auf den zweiten Platz, wie ein Joker, der seinen Zug in einem Pokerspiel verpasst hat. Die Zeiten folgten schnell, während Verstappen, wie ein hungriges Raubtier, endlich seine Krallen mit einer Runde in 1:39.156 zeigte.
Strategien im Aufschwung
Die Verbesserungen strömten in einem rasanten Tempo herein. Vier Minuten vor Ende der Session übernahm Liam Lawson kurzzeitig die Führung, bevor er von George Russell und Alex Albon entthront wurde. Die Teams kämpften wie Sternekoch, die versuchen, unter Druck das perfekte Gericht zu kreieren. Schließlich übernahm Russell mit einer glänzenden Leistung in 1:34.281 das Kommando.
Verstappen war bereit, diese spektakuläre Leistung herauszufordern, wurde jedoch abrupt durch Verkehr auf der Strecke gestoppt, rutschte in eine nasse Zone und ruinierte damit seine Zeit. Er beendete die Session im Schatten von Russell mit einer dennoch beeindruckenden Zeit auf P2.
Unerwartete Ergebnisse für McLaren
In einer überraschenden Wendung für Fans und Experten des Motorsports beendeten die McLaren-Fahrer ihre Session am Ende des Feldes: P19 für Norris und P20 für Piastri. Eine echte Enttäuschung für ein Team, das in dieser Saison den Titel anstrebt. Sie hatten technische Probleme während der Qualifikationssimulationen, wie zwei Gladiatoren, die ohne Rüstung in der Arena stehen.
2025 FIA Formel 1 Las Vegas Grand Prix – Ergebnisse der dritten Freien Trainingssession
1 George Russell (Mercedes) 1:34.054
2 Max Verstappen (Red Bull/Honda RBPT) 1:34.281
3 Alexander Albon (Williams/Mercedes) 1:34.875
4 Isack Hadjar (Racing Bulls/Honda RBPT) 1:35.169
5 Lewis Hamilton (Ferrari) 1:35.269
6 Kimi Antonelli (Mercedes) 1:35.385
7 Liam Lawson (Racing Bulls/Honda RBPT) 1:35.439
8 Lance Stroll (Aston Martin/Mercedes) 1:35.533
9 Fernando Alonso (Aston Martin/Mercedes) 1:35.540
10 Pierre Gasly (Alpine/Renault) 1:35.562
Jetzt ist es Zeit für die Rennen! Während wir uns zur Startaufstellung bewegen, bleiben Sie dran, um zu sehen, ob Russell seine Position halten kann oder ob Verstappen und seine Rivalen die Situation unter diesem flammenden Himmel von Las Vegas drehen können.
Offizielle Quellen:
- FIA Formel 1 Meisterschaft


