Mit dem Epiq, der am Sonntag, den 19. Mai nach erfolgreichen Teasern offiziell vorgestellt wurde, setzt Skoda konsequent auf „Weniger ist mehr“. Das minimalistisch gestaltete Interieur mit nachhaltigen Materialien überzeugt durch intuitive Ergonomie und optimierten Raum – eine typische Handschrift des tschechischen Herstellers, nun in elektrischer XXL-Ausführung.




Modern Solid als Designphilosophie
Es ist kein Zufall, dass Škoda das stilistische Konzept des Epiq als „Modern Solid“ bezeichnet. Die in München entwickelte und in Mailand verfeinerte Idee findet sich nun in der Serienproduktion wieder: ein horizontales Armaturenbrett mit reduzierter Optik, bei dem jedes Element seine Berechtigung hat. Überflüssige Knöpfe sucht man vergeblich – stattdessen dominieren intuitiv angeordnete Touch-Oberflächen.
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Intelligente Schlichtheit nach Simply-Clever-Art
Hinter der puristischen Anmutung verbergen sich praktische Lösungen aus dem Škoda-Erbgut – darunter nicht nur die bekannten Regenschirme in den Türen, sondern auch:
- Unsichtbare Smartphone-Ladeschubladen
- Integrierte Kabelverläufe unter der Mittelkonsole
- Modulares Gepäckbefestigungssystem im Kofferraum
Touch ja – aber durchdacht
Mit einem großen Zentraldisplay und kompakter Digitalinstrumentierung umgeht Škoda die Gefahr überladener Menüstrukturen. Die Softwarearchitektur basiert auf drei festen Zonen mit unterschiedlichen Bedienungsebenen:
- Hochauflösendes Infotainmentsystem
- Dauerhaft eingeblendete Klimaregelung
- Fahrassistenzsysteme via seitlichen Shortcuts




Dynamische Kohärenz bestätigt
Erste Testfahrten mit Vorserienmodellen in Portugal bestätigen die gelungene Verbindung von Design und Alltagstauglichkeit – trotz Tarnfolie lobten Testfahrer:
- Gelungene Akustik trotz fehlendem Verbrennungsmotor, der sonst Schwächen überdeckt
- Komfortable Sitzposition trotz kompakter Abmessungen, die den SUV-Charakter unterstreicht
Konsequent nachhaltig
Kein tierisches Leder kommt zum Einsatz – stattdessen kleiden recycelte Textilien und innovative Verbundmaterialien die Sitze und häufig berührten Oberflächen, was Nachhaltigkeit mit Premiumanspruch vereint:
- Pflegeleichte, wasserabweisende Technikstoffe
- Angenehme Haptik an häufig genutzten Kontaktstellen wie Armauflagen




Elektrischer Urban Crossover – das Wichtigste auf einen Blick
- Preispositionierung: Unterhalb des Enyaq, aber mit hochwertigen Materialien, die einen leichten Premiumanspruch rechtfertigen
- Technische Basis: Volkswagen MEB-Plattform für konkurrenzfähige Reichweiten im B-SUV-Segment
- Markenkonsistenz: Simply Clever in elektrischer Ausführung – perfekt für nachhaltige urbane Mobilität
- Potenzielle Schwachstelle: Dominante Touchbedienung könnte Umgewöhnung erfordern
- Highlight: Unsichtbare Stauräume, die den Automobilalltag neu definieren

Offizielle Quellen:




